Bürgermeisterkandidat Maikammer

Bernhard Blumenstiel

Liebe Mitbürger, liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde,

am 07.06.2009 finden Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz statt.
Anlässlich dieser Wahlen wird auch der Ortsbürgermeister für die Gemeinde Maikammer gewählt. Ich habe mich entschlossen, mich um die Kandidatur für dieses Amt zu bewerben.

Der Vorstand hat dies bereits einstimmig befürwortet und in der Mitglieder- versammlung wurde ich einstimmig nominiert.

Vorab:

Die Entscheidung für diese Kandidatur fiel nicht spontan. Sie stand vielmehr am Ende von Wochen – man kann schon sagen monatelangen – Überlegungen und vielen Einzelgesprächen.

Die Gründe für diese Kandidatur umreiße ich wie folgt:

Bei der letzten Ortsbürgermeisterwahl stellte sich der derzeitige Amtsinhaber ohne Gegenkandidat zur Wahl. Die Wählerinnen und Wähler quittierten dies mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung. Eine Wahl, bei der nur ein Kandidat zur Wahl steht ist eben keine Wahl. Eine Wahl ohne Gegenkandidat entwertet das Wahlrecht.
Mit meiner Kandidatur möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern von Maikammer die Gelegenheit zu einer wirklichen Wahl geben, aus der sich die reelle Möglichkeit eines Wechsels ergibt.

In Ermangelung gegenteiliger Verlautbarungen ist davon auszugehen, dass der derzeitige, und, weil ohne Gegenkandidat, erneut zur Wahl antretende Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Maikammer als Verbandsbürgermeister wieder gewählt wird, und sich auch wieder zur Wahl des Ortsbürgermeisters stellt. Eine weitere Periode der Personalunion zwischen Verbands- und Ortsbürgermeister, die ohne meine Kandidatur zwangsläufig wäre, ist nicht mehr zu rechtfertigen. Es kommt immer wieder zu Interessenkonflikten zwischen der Orts- und Verbandsgemeinde, Stichwort Umlagenerhöhung, die bei einer Personalunion zwischen Orts- und Verbandsbürgermeister nicht aufzulösen sind. Die Bürgerinnen und Bürger der anderen Ortsgemeinden müssen sich benachteiligt fühlen, wenn der Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Maikammer gleichzeitig der Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Maikammer ist. Ein Beendigung der Personalunion ist daher überfällig.

Der nächste Ortsbürgermeister soll nicht länger gleichzeitig der Leiter der Verwaltung der Verbandsgemeinde sein. Es ist notwendig, dass neue Perspektiven und Herangehensweisen an Problemlösungen von außerhalb der Verwaltung wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Die Maikammerer Bürgerinnen und Bürger haben nach all dem einen Anspruch auf eine Gegenkandidatur. Ich will diesem Anspruch gerecht werden und diese Verantwortung für die Gemeinde übernehmen. Ich sehe mich hierzu in der Pflicht.

Zur Ausübung des Amtes erachte ich mich prädestiniert. Ich bin freiberuflich und selbstständig am Ort tätig und daher auch ständig präsent. Ich stehe auch bei unvorhergesehenen Ereignissen zur Aufgabenerfüllung kurzfristig zur Verfügung. Aus früherer 10-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit im Verbands- und im Ortsgemeinderat Maikammer verfüge ich bereits über kommunalpolitische Erfahrung. Hinzu kommen die in meiner jahrzehntelangen beruflichen Tätigkeit gesammelten vielfältigen Erfahrungen bei der erfolgreichen Bewältigung unterschiedlichster Probleme.
Ich stehe für den Ausgleich widerstreitender Interessen. Ich entscheide nach Abwägung von Tatsachen und Argumenten ohne Ansehen der Person.
Sollte ich Ortsbürgermeister werden, werde ich strikt darauf achten, nicht ständig meine eigene Person in Wort und Bild in den Vordergrund zu stellen, sondern das Amt mit der gebotenen Bescheidenheit ausüben.

In Anbetracht der jüngsten baulichen Entwicklungen in Maikammer und der bereits gebauten und noch geplanten Großbauten in Ortsrandlage liegt mir zukünftig eine sanfte Dorfentwicklung ganz besonders am Herzen. In diesem Bereich tragen wir alle eine Verantwortung, die weit über unsere Generation hinaus in die Zukunft reicht. Ein ansprechendes Ortsbild ist gerade für eine Fremdenverkehrsgemeinde ein hohes Gut, dessen Beeinträchtigung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Ein derart missratenes Baugebiet, wie dasjenige im Erb wird es unter meiner Verantwortung in Maikammer nicht noch einmal geben. Die hier stattgefundene Bauentwicklung widerspricht jeglicher weitsichtigen Planung im Hinblick auf eine gesunde Dorfentwicklung, ganz abgesehen von dem negativen Erscheinungsbild des Baugebietes selbst und dessen Auswirkungen auf das gesamte Ortsbild.
Es ist mehr als ärgerlich zu sehen, was aus dem von der Lage her wohl schönsten Baugebiet Maikammers in der Umsetzung der Bauleitplanung tatsächlich geworden ist.

Nun wird uns die Partei, die seit der Nachkriegszeit die absolute Mehrheit im Gemeinderat hat, vorhalten, dass die SPD- Fraktion die entsprechenden Gemeinderatsbeschlüsse, wie überhaupt die allermeisten Entscheidungen sowohl im Orts- als auch im Verbandsgemeinderat, über Jahrzehnte hinweg immer mitgetragen hat.

Dies hatte vor allem zwei Gründe:

Zum einen war es immer eine Maxime aller SPD- Mandatsträger in den Räten niemals eine Oppositionspolitik um der Opposition willen zu machen. Die Männer und Frauen der SPD stellten bei ihren Entscheidungen immer das Gemeinwohl immer über das Parteiwohl. Sie haben aufgrund vernünftiger und sachlicher Erwägungen entschieden.

Letztendlich – und da lassen wir uns nichts vormachen – hat die CDU mit ihrer absoluten Mehrheit ihren eigenen Willen schon immer durchgesetzt. Sie hat die Verantwortung zu übernehmen. Die CDU selbst hatte umgekehrt so gut wie nie die Größe sinnvolle Anträge der SPD- Fraktionen in den Räten mitzutragen.

Im Gegenteil.

Wenn die SPD- Fraktionen Anträge einbrachten wurden diese fast ausnahmslos von der CDU- Mehrheit niedergestimmt, meist, um kurze Zeit später inhaltlich nahezu identische eigene Anträge mit eigener Mehrheit durchzubringen, um sich dann diese Entscheidungen auf die eigenen Fahnen schreiben zu können.

Jüngstes Beispiel hierfür ist der abgeschmetterte Antrag der SPD Verbandsgemeinderatsfraktion auf Bildung eines Seniorenbeirates und die CDU- Anträge in den Ortsgemeinden auf Installierung eines Seniorenbeauftragten.

Derartige Einbahnstraßen unter der Rubrik gegenseitiges Verständnis wird es künftig nicht mehr geben. Die Zeit der bedingungslosen Harmonie um des lieben Friedens willen ist vorbei.
Wir haben lange genug zu vielen Dingen „Ja und Amen“ gesagt, die wir freilich sowieso letztendlich nicht hätten verhindern können.

Ziel und Maxime meiner Politik wird es sein bei allen Entscheidungen die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger ohne Ansehen des Standes, der Person und des Besitztums zu berücksichtigen.

Dazu gehört insbesondere, dass bei massiven Eingriffen in die Landschaft durch ein Baugebiet den an das Planungsgebiet angrenzenden Nachbarn, aber auch den durch die Planung in ihren öffentlichen Belangen betroffenen Nachbargemeinden, schon vor der Planung die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird, damit auch deren Anliegen von Anfang an berücksichtigt werden kann. So sind Unstimmigkeiten mit den Nachbarn und den Nachbargemeinden und eine Wiederholung eines Planfeststellungsverfahrens zu vermeiden.

Maikammer soll ein liebenswertes Dorf bleiben und seinen dörflichen Charakter bewahren. Sollte die bauliche Entwicklung so weiter gehen, wie bisher, droht Maikammer ein reines Schlafdorf für die vorgelagerten Ballungszentren Ludwigshafen / Mannheim und Karlsruhe zu werden.
Der sprunghafte Anstieg der Zahl von Eigentumswohnungen im Gemeindegebiet, die für Durchschnittsfamilien nicht tauglich und kaum finanzierbar sind, weist darauf hin. Wo immer dies möglich ist, soll die Gemeinde innerorts die Schaffung von familiengerechtem Wohnraum in bereits vorhandener Bausubstanz anstoßen und fördern. Vor Ausweisung neuer Baugebiete ist zu prüfen, ob der Bedarf nach Bauland nicht durch vorhandene Baulücken oder durch Gebietsabrunden gedeckt werden kann.

Maikammer soll seinen Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft Heimat bleiben.
Um dies zu erreichen, werde ich alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Tätigkeit der Vereine zu unterstützen. So wie die Familien die Keimzelle der Gesellschaft sind, sind die Vereine die Keimzellen für eine gesunde dörfliche Struktur. Sie bündeln die individuellen Interessen der Menschen und sind für eine hohe Lebensqualität in einer Dorfgemeinschaft unabdingbar.

Solidarität durch die Kommunalpolitik müssen aber auch diejenigen erfahren, die in diesem Ort arbeiten und im Ort ihren Lebensunterhalt verdienen.
Dies sind die vielen Winzerfamilien, aber auch die ortsansässigen Handwerker und die Selbstständigen. Auch deren Interessen sind immer gerecht gegeneinander und mehr noch miteinander abzuwägen.
Gründe für eine Diskussion, wie diejenige im Neustadter Ortsteil Haardt, wegen der dort vorgenommenen Aussiedlungen dürfen in Maikammer gar nicht erst entstehen. Es müssen einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Dies wird ohne auf ein Aufeinanderzugehen und ohne den allseitigen Willen zum Kompromiss nicht möglich sein. Gerade in der Moderation zur Erzielung solcher Kompromisse sehe ich eine meiner Stärken. Die Position der Gemeinde wird nicht einfach sein, wenn ein Winzer an exponierter Stelle im Außenbereich aussiedeln und eine große Halle bauen will. Hat die Gemeinde insoweit doch selbst mit der Ansiedlung eines großen Supermarktes im Außenbereich an einer ganz neuralgischen Stelle Maßstäbe gesetzt, deren Anwendung sie privaten Bauherren nur schwerlich wird versagen können. Jeder aussiedlungswillige Winzer kann seinen Bauantrag auch auf dieses Präjudiz der Gemeinde stützen.

Wie Ihr seht, kennen wir die Nöte und Sorgen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger bereits, wissen, wo die Probleme liegen und haben auch Antworten darauf.
Ich bin überzeugt, dass wir für die Wählerinnen und Wähler sowohl in der Sache als auch in den Personen ein gutes Angebot sind.
Wir sind bereit für einen fairen Wettstreit um die Wählergunst und werden auch im Wahlkampf dem uns auferlegten Gebot der Sachlichkeit treu bleiben.

Nicht zuletzt unterstütze ich mit meiner Kandidatur auch meine Partei, die diese Unterstützung mehr denn je braucht.

In diesem Sinne bitte ich um euer Vertrauen und eueren Rückhalt.

Wir wollen den Wechsel.
Wir wollen eine neue Kommunalpolitik.
Wir wollen die absolute Mehrheit der CDU brechen.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

 

1. Brief zur Wahl des Ortsbürgermeisters der Gemeinde Maikammer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 07.06.2009 finden in Rheinland- Pfalz zusammen mit den Wahlen zum Europäischen Parlament die nächsten Kommunalwahlen statt. Sie entscheiden dann unter anderem darüber, wer Ihr nächster Ortsbürgermeister wird.

Ich stelle mich zur Wahl!

Meine Beweggründe für diese Kandidatur, meine Ziele und Vorstellungen werde ich Ihnen bis zum Wahlsonntag in regelmäßigen Zeitabständen darlegen.

Beginnen möchte ich meine Bewerbung mit meinem Lebenslauf:

Am 14.04.1953 wurde ich als eines von fünf Kindern des Volksschullehrers Hans Brandenburger und seiner Ehefrau Katharina in Offenbach bei Landau geboren.

Bei meiner Heirat am 10.05.1980 habe ich den Familiennamen meiner Frau angenommen, weil es keinen sachlichen Grund dafür gibt, dass bei der Hochzeit immer die Frau den Namen ihres Mannes annehmen muss.

Im Anschluss an die Grundschule besuchte ich bis zum Abitur Anfang 1973 das altsprachliche Gymnasium in Landau (späteres Eduard-Spranger-Gymnasium).
Nach der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer leistete ich bis Herbst 1974 den Zivildienst bei der Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen in Bad Dürkheim und in Offenbach ab.

Nach neun Semestern des Studiums der Rechtswissenschaft legte ich an der Universität in Heidelberg das erste und nach dem Referendariat in Heidelberg und Landau 1984 das zweite juristische Staatsexamen ab und bin seitdem als selbstständiger Rechtsanwalt in Maikammer tätig.

Wir haben zwei Buben und zwei Mädchen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, alle noch in Ausbildung.

In meiner Freizeit bin ich in verschiedenen Vereinen aktiv. Ich wandere gerne, fahre Motorrad und begleite mich auf meiner Gitarre, am liebsten zu Liedern von Georges Brassens (1921 bis 1981), französischer Liedermacher, der sanft und einfühlsam, trotzig und aufmüpfig seine Beobachtungen über sich und seine Mitmenschen besungen hat.

Ihr Bernhard Blumenstiel

Maikammer im Januar 2009
kanzlei@ra-blumenstiel.de
www.ra-blumenstiel.de
Tel.: 06321/ 55 57
Fax: 5 84 25

 

2. Brief zur Wahl des Ortsbürgermeisters der Gemeinde Maikammer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach meiner Vorstellung in meinem ersten Brief möchte ich Ihnen nun darlegen, warum ich mich zur Kandidatur für das Amt des Ortsbürgermeisters in Maikammer entschlossen habe:

Bei der letzten Wahl stellte sich nur ein Kandidat zur Wahl.
Dies war sicher eine der Ursachen für eine sehr geringe Wahlbeteiligung. Die Wählerinnen und Wähler konnten keine Auswahl treffen. Das Wahlergebnis stand von vornherein praktisch schon fest. Dies möchte ich durch meine Kandidatur für die anstehende Bürgermeisterwahl ausschließen.
Mit meiner Kandidatur wird ein Defizit an Demokratie behoben und Ihnen die Gelegenheit zu einer Wahl gegeben, die diesen Namen auch verdient. Sie haben einen Anspruch darauf, Ihre Wahlentscheidung zumindest zwischen zwei Kandidaten treffen zu können. Eine Ortsbürgermeisterwahl mit nur einem Kandidaten soll Ihnen dieses Mal nicht abverlangt werden. Eine solche Wahl widerspricht meinem Verständnis von gelebter Demokratie. Ich kann und will eine derartige Wahl nicht hinnehmen. Es soll zu einem fairen Wettstreit zwischen zwei Bewerbern kommen, mit der Gewissheit für Sie, dass Sie Ihr Wahlrecht in vollem Umfang ausschöpfen können.

Die Demokratie lebt von der Möglichkeit eines Wechsels.
Sie können diesen Wechsel nun herbeiführen.
Ich will diesem Anspruch gerecht werden. Ich übernehme die Verantwortung dafür und sehe mich in der Pflicht Ihnen die Möglichkeit eines Wechsels zu eröffnen.

Ihr Bernhard Blumenstiel

Maikammer im Februar 2009

kanzlei@ra-blumenstiel.de
www.ra-blumenstiel.de
Tel.: 06321/ 55 57
Fax: 5 84 25

3. Brief zur Wahl des Ortsbürgermeisters der Gemeinde

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in meinem letzten Brief an Sie habe ich begründet, warum ich zur Wahl antrete.

In diesem Brief will ich Ihnen einige Gründe aufzeigen, die für die Wahl meiner Person sprechen.

Seit vielen Jahren besteht nun schon eine Personalunion zwischen dem Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Maikammer und dem Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Maikammer. Es kommt unausweichlich zu Situationen, in denen sich die Interessen von Orts- und Verbandsgemeinde gegenüberstehen. Ein Beispiel dafür ist die Erhöhung der Verbandsgemeindeumlage.
Man kann nur einem Herrn dienen. Der Verbandsbürgermeister sollte deshalb nicht weiter zugleich Ortsbürgermeister von Maikammer bleiben. Die politische Führung der Ortsgemeinde muss eigenständig sein und darf nicht aus dem Blickwinkel der Verwaltung der Verbandsgemeinde heraus erfolgen. Es ist notwendig, dass neue Sicht- und Herangehensweisen an auftretende Probleme wieder mehr aus der Bürgerschaft kommen. (Der oberste Leiter der Verbandsgemeindeverwaltung soll nicht länger gleichzeitig Ortsbürgermeister sein). Diesen Satz streichen !

Ich besitze die Fähigkeiten und die Möglichkeiten, die für die Ausübung des Amtes des Ortsbürgermeisters notwendig und wichtig sind.
Ich bin freiberuflich und selbstständig und am Ort tätig und (daher) Dieses Wort streichen ! ständig präsent. Auch bei unvorhergesehenen Ereignissen stehe ich zur Aufgabenerfüllung kurzfristig zur Verfügung. Aus früherer 10-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit im Verbands- und Ortsgemeinderat verfüge ich über kommunalpolitische Kenntnisse.
Dem angestrebten Amt dienen die in meiner jahrzehntelangen beruflichen Tätigkeit gesammelten vielfältigen Erfahrungen bei der erfolgreichen Bewältigung unterschiedlichster Probleme.

Meine Konflikt- aber auch Kompromissfähigkeit habe ich oftmals unter Beweis gestellt. Ich stehe für den Ausgleich widerstreitender Interessen, und entscheide nach sorgfältiger Abwägung von Tatsachen und Argumenten.

Ihr Bernhard Blumenstiel

Maikammer im März 2009

kanzlei@ra-blumenstiel.de
www.ra-blumenstiel.de
Tel.: 06321/ 55 57
Fax: 5 84 25

4. Brief zur Wahl des Ortsbürgermeisters der Gemeinde Maikammer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in meinem letzten Brief habe ich Gründe genannt, die für die Wahl meiner Person zum Ortsbürgermeister sprechen. Im Anschluss hieran will ich Ihnen in diesem Brief meine Überlegungen zur künftigen Dorfentwicklung näher bringen:

In Anbetracht der jüngsten baulichen Entwicklung in Maikammer und der bereits gebauten und geplanten Großbauten in Ortsrandlage, liegt mir in Zukunft eine sanfte Dorfentwicklung ganz besonders am Herzen. In diesem Bereich tragen wir alle eine Verantwortung, die weit über unsere Generation hinausreicht.

Ja es stimmt: Wir dürfen in unserer Gemeinde in einer herrlichen Kulturlandschaft leben.

Ein ansprechendes Ortsbild ist, gerade für eine Fremdenverkehrsgemeinde, ein hohes Gut, dessen Beeinträchtigung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Ein Baugebiet, wie dasjenige „Im Erb“ darf es zukünftig in Maikammer so nicht noch einmal geben. Die Bauentwicklung dort widerspricht jeglicher weitsichtigen Planung im Hinblick auf eine gesunde Dorfentwicklung. Das negative Erscheinungsbild des Baugebietes beeinträchtigt das gesamte Ortsbild. Es ist mehr als bedauerlich zu sehen, was aus einem der schönsten Baugebiete Maikammers in der tatsächlichen Umsetzung der Bauleitplanung geworden ist. Wenn derart massive Eingriffe in die Landschaft unvermeidlich sind, dürfen sie nur dann erfolgen, wenn sie umgebungsverträglich (sind) Dieses Wort streichen !, das heißt, ohne Störung für das Dorf- und Landschaftsbild sind. Ein Einkaufsmarkt in exponierter Ortsrandlage gehört hierzu sicher nicht.
Maikammer soll ein liebenswertes Dorf bleiben und seinen dörflichen Charakter bewahren.

Zu einer dorfnahen Politik gehört, dass die Gemeinde, wo immer dies rechtlich möglich ist, diejenigen unterstützt, die in der Gemeinde ihr Einkommen erzielen. Dies sind die vielen Winzerfamilien, die ortsansässigen Handwerker und Selbstständigen und alle, die im Fremdenverkehr haupt- oder nebenerwerblich tätig sind. Alle diese Mitbürgerinnen und Mitbürger müssen, immer wenn dies zulässig ist, bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, vor anderen zum Zuge kommen, die ihre Steuern nicht in der Gemeinde bezahlen.
Ich ermuntere bereits jetzt alle Interessenten künftig wieder an allen öffentlichen Ausschreibungen in Maikammer teilzunehmen.

Maikammer soll seinen Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft Heimat bleiben.
Um dies zu erreichen, werde ich alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Tätigkeit der Vereine zu unterstützen. So wie die Familien die Keimzellen der Gesellschaft sind, sind die Vereine die Keimzellen einer gesunden dörflichen Struktur. Sie bündeln die individuellen Interessen der Menschen und sind für eine hohe Lebensqualität in einer Dorfgemeinschaft unabdingbar.

Ihr Bernhard Blumenstiel

Maikammer im April 2009

kanzlei@ra-blumenstiel.de
www.ra-blumenstiel.de
Tel.: 06321/ 55 57
Fax: 5 84 25

Sonderbürgerbrief zur Wahl des Ortsbürgermeisters der Gemeinde Maikammer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachfolgend teile ich Ihnen meine Stellungnahme anlässlich einer Veranstaltung im Bürgerhaus in Maikammer am 30.03.2009 auszugsweise mit:

Ich bin für den Erhalt der Verbandsgemeinde Maikammer in ihrer bisherigen Form.

Die Landesregierung plant bereits seit über zwei Jahren den zwangsweisen Zusammenschluss der beiden Verbandsgemeinden Maikammer und Edenkoben bis spätestens 2014, wenn sie sich nicht bis spätestens Mitte 2012 freiwillig zusammengeschlossen haben. Dies wusste auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde. Er hat zwei Jahre lang nichts dagegen unternommen.

Die Landesregierung begründet ihre Pläne mit einer deutlichen Einsparung von Verwaltungskosten durch die Zusammenlegung. Ich bin bislang davon ausgegangen, dass dem so ist, und dass ein Zwangszusammenschluss per Gesetz nicht zu verhindern ist, wenn die Freiwilligkeitsphase ungenutzt verstreicht.

Alle Vorteile, wie zum Beispiel dauerhafter Erhalt unseres Freibades, über Jahre hinaus stabile Wasser- und Abwasserpreise und die Finanzierung notwendiger Infrastrukturmaßnahmen durch das Land, die für die Ortsgemeinde Maikammer durch Verhandlungen zu
erzielen sind, wären bei einer Zwangsfusion verloren. Ich wollte den Zusammenschluss, wenn er schon unvermeidlich ist, zum Wohle von Maikammer aktiv mitgestalten.

Allerdings: Nur eine sichere, deutliche und nachhaltige Einsparung öffentlicher Mittel bei gleicher Leistung der Verwaltung kann die Notwendigkeit der Zusammenfassung der beiden Verbandsgemeindeverwaltungen begründen. Wenn die von mir dem Innenminister diesbezüglich gestellten Fragen nicht entsprechend beantwortet werden, macht eine Zwangsfusion keinen Sinn.

Die politische Auseinandersetzung über die Gebietsreform wurde leider auf eine Art und Weise geführt, die einen völlig irrationalen und zudem noch überflüssigen Streit unter den Bürgerinnen und Bürgern von Maikammer hervorgerufen hat. Ich bedauere es sehr, dass unter dem Vorwand objektiver Information eine derartige Zwietracht in unserer Dorfgemeinschaft gesät wurde. So wendet man keinen Schaden von einem Gemeinwesen ab.

Ich rufe alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Gemeinsamkeit auf.
Wenn wieder ein kultivierter Stil in der politischen Auseinandersetzung möglich wird, haben Sie in mir einen besonnen Partner.
Kehren wir zur Sachlichkeit und zum menschlichen Umgang miteinander zurück.

Tradition erhalten, Zukunft gestalten.

Ihr Bernhard Blumenstiel

Maikammer im April 2009

(der komplette Text der Rede, steht im Eingangsbereich dieser Homepage)

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